Verein Adendorfer Gewerbetreibender (VAG)
Verein Adendorfer Gewerbetreibender
Im Jahre 2008 bewarb sich Adendorf erfolgreich am Wettbewerb „unser Dorf hat Zukunft“ und erzielte hier den ersten Platz. Im Nachgang zum Wettbewerb entwickelte sich im Ort eine beachtliche Eigendynamik und als Resultat dieser Eigendynamik haben sich die örtlichen Gewerbetreibenden zur Interessengemeinschaft Adendorfer Gewerbetreibender zusammengefunden.
Aus dieser Interessengemeinschaft heraus wurde im März 2009 der Verein Adendorfer Gewerbetreibender gegründet. Dieser hat sich das herausfordernde Ziel gesetzt, gemeinsam mit der Bevölkerung und den ansässigen Vereinen das Potenzial des Ortes als attraktiven Anziehungspunkt im Wachtberger Ländchen und Umgebung zu heben, so wie die ortsansässige Wirtschaft zu fördern und zu unterstützen. Näheres ist unserer Satzung im Internet (www.vag-wachtberg.de) zu entnehmen.


Hierzu organisiert der Verein Adendorfer Gewerbetreibender federführend mit den anderen Vereinen jedes Jahr die Adendorfer Töpfertage sowie den Adendorfer Martinsmart; beide Veranstaltungen werden mit einem attraktiven Rahmenprogramm ausgestattet. Beispielhaft sei hier als Spaßfaktor die Adendorfer Tonrutsche erwähnt, die 2010 bei den Töpfertagen großen Anklang gefunden hat. Auch bei der Margareta Kirmes wirkt der VAG rührig mit und sorgt hier unter anderem für musikalische Begleitung.

Energetische Sanierung von Fachwerkhäusern
Am 29.05.2010 führte die ILEK-Projektgruppe „Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“ und der Verein Adendorfer Gewerbetreibender (VAG) in Wachtberg-Adendorf von 16.00 bis 19.00 Uhr eine Informationsveranstaltung zur energetischen Sanierung von Fachwerkhäusern durch. Der Besuch der Veranstaltung war kostenlos.
Trotz des schönen Sommerwetters waren knapp 50 Besucher gekommen, die mit großem Interesse den 3 Vorträgen zuhörten.
Herr Dipl.-Restaurator Michnia vom KalkKontor in Siegburg machte grundsätzliche Ausführungen zur Wärmedämmung in Fachwerkhäusern, erläuterte die Vorteile eines Kalkanstrichs und stellte ein neues Produkt aus Lehm zur Innendämmung vor.
Herr Ulrich Röhlen, Geschäftsführer der Firma Claytec und Vorstandsmitglied im Dachverband Lehm, präsentierte die derzeit am Markt verfügbaren Produkte für eine Sanierung von Fachwerkhäusern. Das Schwergewicht seiner Ausführungen lag dabei bei den Materialien und Möglichkeiten einer Innendämmung, angefangen bei Holzweichfaserplatten und endend bei Wandheizungen. Um Bauschäden zu vermeiden, empfahl er dringend einen fachwerkkundigen Architekten vor Beginn der Arbeiten um Rat zu befragen. Nach Herrn Röhlen ist eine fachgerechte Sanierung eines Fachwerkhauses nur unwesentlich teurer als eine Sanierung mit modernen Materialien, die in der Regel später zu Bauschäden führt.
Frau Dr. Lang vom Rheinischen Denkmalamt zeigte an Hand von Bildern gelungene Beispiele denkmalgerechter Sanierungen. Dabei wies sie darauf hin, dass abgesehen von speziellen Einzelfällen, z.B. alte Wandbemalungen, das Denkmalamt einer fachgerechten energetischen Sanierung nicht im Wege steht. Abschließend machte sie auf die steuerlichen Vergünstigungen bei Sanierung denkmalgeschützter Gebäude aufmerksam.
Herr Professor Dr. Schlagheck, der Leiter der ILEK-Projektgruppe, moderierte die anschließende lebhafte Diskussionsrunde. Dabei wurden noch offene Fragen geklärt und eigene Erfahrungen der Besucher erzählt. Herr Decker von der Energie Agentur NRW machte bei dieser Gelegenheit kurze Ausführungen zu den bestehenden günstigen Finanzierungsmöglichkeiten bei energetischen Sanierungen. Wenn es nach den Besuchern gegangen wäre, hätte um 19.00 Uhr noch nicht Schluss sein müssen. In kleinen Gruppen wurde noch längere Zeit weiter diskutiert.
Die ausgelegten Informationsmaterialen wurden lebhaft nachgefragt. Auf besonderes Interesse stieß ein Infoblatt mit Anschriften, der in der Region tätigen, fachwerkkundigen Architekten und Fachfirmen. Erfahrungsgemäß ist es schwierig, die wenigen Betriebe, die sich mit der Sanierung von Fachwerkhäusern auskennen, zu finden.
Warum diese Veranstaltung?
Wärmedämmung und Energieeffizienz sind in aller Munde. Auf dem Kreditmarkt werden viele Sonderfinanzierungen dafür angeboten. Bei den hohen Energiepreisen, die in Zukunft weiter steigen werden, ist eine Wärmedämmung auch für Eigentümer von Fachwerkhäusern interessant. Vor allem wenn man sich vor Augen hält, dass bei Fachwerkhäusern die Außenwände durchaus nur 15 cm dick sein können.
Die modernen Baustoffe sind für Fachwerkhäuser nicht geeignet. Sowohl eine Außen- wie eine Innendämmung mit diesen Baustoffen führt regelmäßig über kurz oder lang zu Bauschäden und unter Umständen zum Verlust des Hauses. Im Baugewerbe sind Kenntnisse der Besonderheiten von Fachwerkhäusern nur noch bei einzelnen Architekten und Fachfirmen vorhanden, sodass es häufig an einer fachkundigen Beratung fehlt.
Ziel der Veranstaltung war es daher, die Eigentümer von Fachwerkhäusern auf die Problematik aufmerksam zu machen und Lösungsmöglichkeiten durch ausgewiesene Fachleute aufzuzeigen.
Die Veranstaltung sollte helfen, den stillen und häufig unbemerkten Schwund an Fachwerkhäusern zu stoppen. Noch gibt es in unserer Region, insbesondere im ländlichen Raum viele schöne und zum Teil ortsprägende Fachwerkhäuser. Gute Beispiele hierfür finden sich in allen Gemeinden der ILEK-Region Rhein-Voreifel. Selbst Städte wie Bonn haben ganze Stadtviertel, die ihren Reiz den Fachwerkhäusern verdanken, wie z.B. Muffendorf. Jeder Verlust eines Fachwerkhauses bedeutet ein Stück Verlust der regionalen Besonderheit.
Alle mit der Veranstaltung verbundenen Arbeiten wurden ehrenamtlich erbracht. Auch die Referenten sind ohne Entgelt tätig geworden. Die notwendigen Sachausgaben wurden gesponsert.
Das Infoblatt – im Folgenden abgedruckt - ist im Internetauftritt von Adendorf (www.toepferort-adendorf.de) veröffentlicht und sollte auch bei den Gemeinden (Bauämter oder ILEK-Beauftragter) erhältlich sein.
Infoblatt
Das Infoblatt führt Architekten und Fachfirmen der Region auf, die Erfahrungen bei Sanierung von Fachwerkhäusern haben. Die Liste ist nicht umfassend. Sie gibt eine erste Orientierung. Zusätzliche Anschriften sollen Ihnen bei der Suche nach Fachleuten helfen. Die Angaben sind ohne Gewähr.
Architekten:
Architekt, Dipl.-Ing. Architekt BDA/Gutachter Planung, Energieberatung, Statik
Udo Heimermann Klaus Schröder Josef Axer
Im Auelsgarten 4 Villiper Weg 23a Schützenstr. 22
53474 Bad-Neuenahr 53343 Wachtberg 53359 Rheinbach
Tel.: 02641-7254 Tel.: 02225-2775 Tel.: 02226-9090000
Architekt BDA, Dipl.-Ing. Architektur u. Denkmalpflege
Franz-Josef Pfahl Klaus-Peter Knevels
Industriestr. 37 Rheinstr. 190
53359 Rheinbach 53332 Bornheim
Tel.: 02226-913912 Tel.: 02222-951947
Architektenkammer NRW
Zollhof 1
40221 Düsseldorf
Tel.: 0211-49670
Fachfirmen für Lehmbau:
Farbe &Lehm* Stukkateurmeister Suing Naturbau Bonn
Stefan Dietrich Frank Suing Ludwig Sträter
Kölner Str. 22 Schwalbengarten 35 Reuterstr. 50
53474 Bad Neuenahr 53175 Bonn 53113 Bonn
Tel.: 02641-79282 Tel.: 0228-319025 Tel.: 0228-263305
Alterna Lehmbau Leonhard Seifert
Gregor Hill Herr Seifert
Königswinterer Str. 308 Bahnhofstr. 31
53227 Bonn 53347 Alfter
Tel.: 0228-4447010 Tel.: 02222-2651
* Der Betrieb führt im Herbst – voraussichtlich im September - ein Lehmbau-Seminar durch.
Dachverband Lehm e.V.
Postfach 1172
99423 Weimar
Tel.: 03643-778349, Fax: 03643-778350
Zimmereien/Holzbau:
Bernads GmbH Manfred Heinen Restaurator/Zimmerer
Holzbau Zimmermeister Jürgen Lappus
Ehlinger Str. 38 Gimmersdorfer Str.57b Zentweg 13
53474 Bad Neuenahr 53343 Wachtberg 53913 Swisttal
Tel.: 02641-204599 Tel.: 0228-325581 Tel: 02254-7152
Lehmprodukte, Farben:
Firma Firma
Claytec e.K. Kalk Kontor GmbH
Nettetaler Str. 113 Kaiserstr. 137
41751 Viersen 53721 Siegburg
Tel.: 02153-9180 Tel.: 02241-2519955
Fax: 02153-91818 mobil: 0163-3922998
Sonstige Anschriften:
Landschaftsverband Rheinland EnergieAgentur NRW
Amt für Denkmalpflege Tel.: 01803-190000
Abtei Brauweiler
Ehrenfriedstr. 19
50259 Pulheim
Tel.: 02234-98540; Fax: 02234-9854325
Finanzierungen:
Finanzierungsfragen klären Sie bitte mit Ihrer Hausbank, die Sie auch über mögliche Fördermöglichkeiten durch zinsgünstige KfW-Darlehen (KfW, Palmengartenstr. 5-9, 60325 Frankfurt/Main, Tel.: 069-74319500) auf Nachfrage informiert.
Einführende Literatur:
Wolfgang Lenze
Fachwerkhäuser - restaurieren-sanieren-modernisieren
Fraunhofer IRB Verlag 2005, ISBN 3-8167-6753-2 mit weiteren Literaturangaben
Frank Essmann, Jürgen Gänßmantel, Gerd Geburtig
Energetische Sanierung von Fachwerkhäusern. Die richtige Anwendung der EnEV
Fraunhofer IRB Verlag 2005, ISBN 3-8167-6676-5
Selbst renovieren-ökologisch
Herausgeber Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen
Tel.: 0211-38090, Fax: 0211-3809172
2. Martinsmarkt in Adendorf
13. bis 15.11.2009
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In diesem Jahr findet zum 2. Mal der Martinsmarkt im malerischen Töpferort Adendorf rund um den auf dem Dorfplatz gelegenen historischen Kasseler Langofen statt. Dieser ist ein von den Adendorfer Töpfermeistern selbst errichteter Nachbau eines originalen rheinischen Holzbrandofens. Der stimmungsvolle Martinsmarkt wird vom Verein Adendorfer Gewerbetreibender VAG in Zusammenarbeit mit der Gemeinde veranstaltet.
Auch nach der Mantelteilung muss Sankt Martin in Adendorf nicht frieren. Denn dafür sorgt der historische Töpferofen auf dem Dorfplatz, der über 1000 Grad Celsius heiß werden kann. Neben Sankt Martin spielt natürlich auch die Töpferei eine große Rolle: So steht ein Fachmann neben dem Ofen für Fragen und Erläuterungen bereit und vor Ort hergestelltes Töpfergut wird zum Verkauf angeboten.
Die Idee, einen Martinsmarkt in Adendorf durchzuführen, entstand im letzten Jahr im Nachgang zur Teilnahme Adendorfs am Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, bei welchem Adendorf einen ersten Platz belegte. Dieser Erfolg brachte einen großen Motivationsschub für die Bevölkerung, die ansässigen Gewerbetreibenden und Vereine. Der VAG wurde kurzfristig gegründet und stellte sich dieser Herausforderung, nicht nur um Adendorf als Ausflugsort noch attraktiver zu machen sondern auch um die Zusammenarbeit im Verein, mit den Vereinen und den Bürgern zu festigen. Mit viel Aufwand und Initiative wurde kurzfristig ein eintägiger Martinsmarkt veranstaltet, der von großem Erfolg gekrönt war. Die Begeisterung ist bis heute bei allen Teilnehmern und Besuchern des Marktes lebendig. Die Gründe hierfür sind vielfältig: die Dorfkirche und auch das alte neben dem Dorfplatz gelegene Schulhaus waren stimmungsvoll beleuchtet, der Kasseler Langofen brannte den ganzen Abend und der Dorfplatz war mit Rindenmulch „gepolstert“. Strohballen luden zum Sitzen ein und rings herum verteilte Feuerkörbe sorgten neben den einheitlich geschmückten, im Angebot attraktiven Buden für ein warmes, heimeliges, zum Bleiben einladendes Ambiente. Auch das Angebot an Speisen und Getränken war vielfältig und der Jahreszeit angemessen. Es gab zum Beispiel ein vom ortsansässigen Metzger hervorragend zubereitetes Hirschgulasch sowie Glühwein, Punsch und Bratäpfel.
Durch diesen ersten Erfolg beflügelt, nimmt der VAG sich für dieses Jahr einen zweiten Martinsmarkt, allerdings in anderer Größenordnung, vor. Dieses Jahr soll der Markt über drei Tage gehen bis in die späten Abendstunden. Dann wird jeder Besucher das stimmungsvolle Ambiente rund um den Dorfplatz auch in der Dunkelheit ausgiebig genießen zu können. Mit mehr Strohballen wird auch für ausreichende Sitzplätze gesorgt.
Weitere Neuerungen auf dem mittlerweile neu gestalteten Dorfplatz sind mehr und reichhaltiger ausgestattete Buden mit einer vielfältigen Auswahl an Produkten und Ausstellern. Selbst das kulinarische Angebot ist in diesem Jahr noch breiter gefächert: Neben der Metzgerei Wiefhoff wird auch der überregional bekannte Kräutergarten besondere Schmankerl anbieten, ebenso wie die ortsansässigen Vereine, die Edelbrennerei Brauweiler und die Weinstube Wavino. Am Samstag Abend kommt als weiteres Highlight der Sankt Martin auf den Dorfplatz und verteilt gratis Weckmänner an die anwesenden Kinder.
Die stimmungsvolle Beleuchtung des Schulhauses und der Kirche wird intensiviert, zusätzlich wird über dem brennenden Langofen eine weithin sichtbare Himmelsbeleuchtung installiert. Eine besondere Attraktion wird der Feuerkünstler sein, welcher auf dem Langofen seine Darbietungen zeigen wird.
Die Veranstalter sorgen für ein professionelles Parkleitsystem, so dass Adendorf auch in diesem Jahr beruhigt einer großen Besucherzahl entgegensehen kann.
Der Martinsmarkt startet mit Eröffnung durch Bürgermeister Theo Hüffel am Freitag, dem 13.11. um 14 Uhr. Freitags und samstags kann das stimmungsvolle Ambiente bis ca. 23 Uhr genossens werden, Sonntags bis ca. 19 Uhr. Start am Samstag und Sonntag ist jeweils um 11 Uhr.
Ein Wochenende rund um „Energien der Zukunft“
In Adendorf ging es am Wochenende 8. – 10. Mai im Drehwerk und auf dem Dorfplatz um Erneuerbare Energien, Energie-Effizienz sowie um Umwelt- und Klimaschutz. Der erst kürzlich gegründete Verein Adendorfer Gewerbetreibender (VAG) hatte zu der Veranstaltung eingeladen, denn Adendorf rüstet sich für die Zukunft und beteiligt sich am Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Im vergangenen Jahr hatte man den entsprechenden Wettbewerb auf Kreisebene gewonnen.
Herbert Hoting, Experte für Solarenergie, Bonn, informierte umfassend sowohl über die thermische Nutzung der Sonne zur Erwärmung von Brauchwasser als auch über Photovoltaik, bei der die Sonnenenergie in elektrischen Strom umgewandelt und ins Stromnetz eingespeist wird. Der Betreiber des Stromnetzes zahlt hierfür ein Einspeisungsentgelt an den Eigentümer der Photovoltaikanlage, die in der Regel auf dem Dach angebracht wird.
Hauseigentümer sollten prüfen, ob ihr Haus geeignete Dachflächen aufweist. Die Investition kann sich rechnen. Das Dach der Adendorfer Schule wird demnächst mit Photovoltaik-Elementen bestückt.
In weiteren Vorträgen ging es um die energetische Sanierung von Gebäuden: Hartmut Büchner, Architekt aus der Grafschaft, berichtete, wie man mit Wärmebildern (Thermographie) Schwachstellen an Gebäuden aufdeckt und Bauschäden vermeidet (z. B. Schimmelbildung in Wohnräumen). Helmar Guntau, Bauingenieur aus Adendorf, erläuterte, dass eine energetische Sanierung insbesondere dann lohnt, wenn „sowieso“ Sanierungsbedarf am Gebäude besteht. Nach einer energetischen Sanierung, wie z. B. der Dämmung der Gebäudehülle, sinkt der Heizenergiebedarf erheblich. Jeder Fall ist jedoch anders gelagert, so dass es keinen generell gültigen Lösungsweg gibt.
Beide Referenten, Herr Büchner und Herr Guntau, sind in der sogenannten BAFA-Liste (BAFA = Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) als Experten für die „Energiesparberatung vor Ort“ ausgewiesen. Die Vor-Ort-Beratung, die im übrigen mit öffentlichen Mitteln gefördert wird, führt zu einem Gesamtkonzept für die energetische Gebäudesanierung. Dies hilft, fehlerhafte Einzelmaßnahmen und unwirtschaftliche Umwege bei der Haussanierung zu vermeiden.
Claus P. Baumeister aus Wachtberg-Pech stand als Experte für die Passivhaus-Bauweise zur Verfügung und Ulrich Quink, Volkbank Wachtberg, informierte über Finanzierung und finanzielle Förderung von Energiesparmaßnahmen und –investitionen. Professor Dr. Hermann Schlagheck, Leiter und Koordinator der ILEK-Projektgruppe „Erneuerbare Energien / Energieeffizienz “ (*) moderierte die Veranstaltung und fasste jeweils die Ergebnisse der Vorträge zusammen.
(*) ILEK bedeutet Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept. Die sechs linksrheinischen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises, zu denen auch Wachtberg gehört, bearbeiten in diesem Rahmen bereits seit mehreren Jahren spezielle Themen gemeinsam.
Gewerbetreibende aus Adendorf hatten auf dem Gelände des Drehwerks und auf dem Dorfplatz Informationsstände aufgebaut, wo sie Einzelgespräche mit interessierten Bürgern führten.
Auf lebhaftes Interesse stieß eine spannende Podiumsdiskussion zum Thema Dorfkernentwicklung. Bei der Diskussion entstanden auch Visionen zur künftigen baulichen Entwicklung von Adendorf. Die Diskussionsteilnehmer auf dem Podium, Prof. Dr. Hermann Schlagheck (ILEK-Projektgruppe, s. o.), Josef Honnef (Volksbank Wachtberg), Franz-Josef Schockemöhle (Landwirtschaftskammer), Ursula Perkams (Adendorf) und die Moderatorin Susanne Schimanowski (Radio Bonn-Rhein-Sieg), sowie die Diskussionsteilnehmer aus dem Publikum waren sich darin einig, dass Zukunft auch Tradition braucht. Künftige Neubaugebiete im Dorf sollten deshalb mit Augenmaß entwickelt, die vorhandene Bausubstanz bewahrt und gepflegt werden. In diesem Zusammenhang kann energiesparende Sanierung helfen, die vorhandene alte Bausubstanz zu modernisieren.
Adendorf hat mit dieser gelungenen Veranstaltung einen wichtigen Beitrag für seine künftige Entwicklung geleistet. Im Rahmen von speziellen Themenabenden wird es demnächst Gelegenheit geben, weitere Information zu erhalten und die Diskussion über Zukunftsenergien fortzusetzen.
Rückfragen zu den angesprochenen Themen werden gerne vom 2. Vorsitzenden des Vereins Adendorfer Gewerbetreibender (VAG), Peter Hansen (Tel.: 0177-6424744) oder von der Umweltbeauftragten der Gemeinde Wachtberg, Hannelore Vogel (Tel.: 0228/9544-153), beantwortet.
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Erster Adendorfer Martinsmarkt am 15.11.2008
Nach dem großartigen Sieg im Wettbewerb „unser Dorf hat Zukunft“ setzt Adendorf nun ein neues Highlight. Im Nachgang zum Wettbewerb hat sich im Ort eine beachtliche Eigendynamik entwickelt und als ein Resultat dieser Eigendynamik haben sich die örtlichen Gewerbetreibenden zur „Interessengemeinschaft Adendorfer Gewerbetreibender“, kurz IGAG, zusammen gefunden. Diese hat sich das herausfordernde Ziel gesetzt, gemeinsam mit der Bevölkerung und den ansässigen Vereinen das Potenzial des Ortes als attraktiven Anziehungspunkt im Wachtberger Ländchen und Umgebung zu heben. Als Start hierzu wird am 15. November erstmals in Eigeninitiative der IGAG und unter Mitwirkung der schon erwähnten Vereine der 1. Adendorfer Martinsmarkt auf dem neu gestalteten Dorfplatz rund um den historischen Holzbrandofen stattfinden.
Dieser außergewöhnliche Markt soll nicht nur durch seinen vorweihnachtlichen Charakter mit stimmungsvoll gestalteten Holzbüdchen mit einem ausgefallenen Angebot von örtlichem Kunsthandwerk bestechen, sondern er wird auch durch eindrucksvollen Lichterglanz in der Dämmerung zum Verweilen einladen. Insbesondere der historische Holzbrandofen wird in Anlehnung an die alten Töpfertraditionen imposant in Aktion sein und an sich schon für entsprechendes Ambiente sorgen.

Begleitet wird der Markt durch ein attraktives Rahmenprogramm, beginnend um 14 Uhr mit der feierlichen Eröffnung des Marktes durch Bürgermeister Theo Hüffel. Weitere Einzeldarbietungen werden u.a. der ansässige Gesangsverein mit Auszügen aus dem überregional bekannten Musical „Kannebäcker“ sein, sowie ein Auftritt des örtlichen Kinderchores und der Band „Paar vum Weiher“ mit live Musik. Auch an die kleinen Besucher ist gedacht, für sie gibt es ein kostenloses Karussell und Sankt Martin überreicht den Kindern persönlich einen kleinen Wecken. Für den späteren Abend ist noch eine Überraschung in Planung, mehr wird an dieser Stelle aber noch nicht verraten.
Neben dem faszinierenden Ambiente mit traumhaftem Lichterzauber darf natürlich das leibliche Wohlbefinden nicht zu kurz kommen und die ortsansässige Metzgerei wird unter anderem mit einigen Köstlichkeiten aufwarten. Begleitet wird das kulinarische Angebot auch von verschiedensten Getränken für Groß und Klein, die mit Unterstützung der örtlichen Vereine serviert werden.
Die IGAG und alle beteiligten Vereine sowie die Bevölkerung freuen sich auf diesen Termin ganz im Sinne von „unser Dorf hat Zukunft“. Also, nicht vergessen:
Erster Adendorfer Martinsmarkt am 15.11.2008 von 14 bis 23 Uhr auf dem Dorfplatz mitten im Ort!
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